Die jüngste militärische Eskalation im Nahen Osten hat auf den globalen Energiemärkten für deutliche Nervosität gesorgt. Nach Angriffen zwischen den USA, Israel und dem Iran sind die Preise für Rohöl und Gas an den internationalen Märkten stark gestiegen – mit spürbaren Folgen für Verbraucher in Deutschland. Die militärischen Auseinandersetzungen haben zu einer drohenden Störung wichtiger Exportwege geführt, vor allem an der Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert wird. Internationale Rohölpreise stiegen sprunghaft, bis über den höchsten Stand seit über einem Jahr, an.
Viele Heizölkunden haben sich dazu entschieden, jetzt noch schnell Heizöl zu ordern, wobei die Preise beim Heizöl bereits extrem gestiegen sind. Anleger und Märkte bewerten das Risiko, welches eine längerfristige Blockade oder Beschädigung von Infrastruktur bei den globalen Lieferketten hervorrufen könnte.
Heizöl- und Kraftstoffkunden in Deutschland müssen sich derzeit vor allem auf höhere Preise einstellen – die Versorgung ist aber nicht akut gefährdet. Die Stimmung in den Märkten bleibt angespannt, solange die Lage im Nahen Osten unsicher ist.

| Bereich | Schlusskurs 28.02.2026 |
Schlusskurs 01.03.2026 |
Startkurs heute 02.03.2026 |
Veränderung zum Vortag |
Tendenz 02.03.2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Heizölpreis (Euro/100L) 3.000 L. Standardqualität |
103,55 | 103,55 | 112,15 | 8,3 % | ![]() |
| Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel) |
72,66 | 72,66 | 77,98 | 7,3 % | ![]() |
| Wechselkurs (Euro/US-Dollar) |
1,1808 | 1,1808 | 1,1770 | -0,3 % | ![]() |
