Holzpellets werden überwiegend aus getrockneten Holzspänen, Sägemehl und anderen geeigneten Holzreststoffen hergestellt. Unter hohem Druck werden die Rohstoffe zu gleichmäßigen Presslingen verdichtet. Übliche Holzpellets haben einen Durchmesser von 6 oder 8 mm und sind für die automatische Förderung in Pelletheizungen und Pelletöfen ausgelegt.
Holzpellets werden aus geeigneten Holzrohstoffen hergestellt und über den Brennstoffhandel in unterschiedlichen Regionen angeboten. Je nach Herkunft und Lieferweg können sich Transportentfernungen und Lieferzeiten unterscheiden.
Die Pelletpreise können sich zeitweise anders entwickeln als die Preise für Heizöl und Erdgas. Für Verbraucher bietet eine ausreichende Lagerkapazität die Möglichkeit, den Zeitpunkt der Bestellung innerhalb der technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen selbst zu planen.
Pellets besitzen aufgrund ihrer Verdichtung eine hohe Energiedichte bezogen auf das Lagervolumen. Die genormte Form ermöglicht eine automatische Förderung vom Lagerraum zum Heizkessel oder Pelletofen.
Für einen störungsarmen Betrieb sind neben der Qualität des Brennstoffs auch die Lagerbedingungen, die Fördertechnik und die Vorgaben des jeweiligen Anlagenherstellers entscheidend.
Beim Kauf von Holzpellets sollte auf eine definierte und für die jeweilige Anlage geeignete Qualität geachtet werden. Wichtige Qualitäts- und Zertifizierungssysteme sind beispielsweise ENplus und DINplus. Grundlage für die technischen Anforderungen an Holzpellets ist unter anderem die europäische Norm ISO 17225-2.
Zertifizierte Holzpellets müssen festgelegte Anforderungen erfüllen. Dazu gehören unter anderem Vorgaben für:
Bei ENplus-zertifizierten Pellets werden diese Eigenschaften regelmäßig kontrolliert. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Qualitätsklasse. Für Pelletheizungen im privaten Bereich ist insbesondere die Qualitätsklasse ENplus A1 von Bedeutung.
Die Verwendung geeigneter, zertifizierter Pellets kann dazu beitragen, den Brennstofftransport und die Verbrennung zuverlässig zu betreiben und Probleme durch ungeeignete Brennstoffqualitäten zu reduzieren.
Bei der Lieferung sollte außerdem darauf geachtet werden, dass der Lagerraum entsprechend den Vorgaben der Anlage vorbereitet ist. Für einen störungsarmen Betrieb sind unter anderem trockene Lagerbedingungen und eine funktionierende Fördertechnik wichtig.
Viele Verbraucher nutzen die verbrauchsärmere Jahreszeit für die Bevorratung von Holzpellets. Eine frühzeitige Bestellung kann mehr Flexibilität bei der Wahl des Liefertermins ermöglichen und die Lagerplanung erleichtern.
Wie viel Brennstoff eingelagert werden sollte, hängt vom jährlichen Verbrauch, der Größe des Lagerraums und der Liefermöglichkeit ab. Die Lagerkapazität sollte dabei nicht vollständig ausgeschöpft werden, wenn dies den technischen Vorgaben der Anlage oder des Lagerraums widerspricht.